Käse“produktion“

Nun das zweite Mal in dieser Zeit 40 Liter frische Kuhmilch – direkt hier vom Milchbauern bezogen – zu ca. 5 kg Käse verarbeitet.
Methode: Auf 37 Grad erwärmen, die Käsekultur dazu (war wohl vielleicht etwas zu viel), 1 Stunde warten, bei 32 Grad das Laab dazu, wieder 1 Stunde warten, dann mit dem Schneiden beginnen. Zwischendurch jeweils ein paar Minuten warten, damit die Molke sich absetzen kann. Zum Schluß mit der Käseharfe schneiden bzw. rühren und die Masse wieder etwas erwärmen (auf ca. 40 Grad). Danach Abfüllen in die Formen und leicht (300 Gramm) die Masse pressen. Nach 4-6 Stunden einmal wenden. Am nächsten Tag aus der Form nehmen, ins Salzwasser legen und danach in die Reifebox. Bei 15- 20 Grad lagern. Alle 2 Tage wenden (evtl. die Molke noch entfernen). Nach kurzer Zeit begannen die Käse stark zu riechen (eher unangenehm – Methangase?). Nach weiteren 3 Wochen merkte man schon wie instabil der Käse wird. Das Innere ist sehr weich, fast flüssig (cremig) geworden. Der Geschmack geht in Richtung kräftiger Camembert (er läuft weg). Naja – wieder mal einen „besonderen“ Käse produziert. Vielleicht gelingt es ja irgendwann mal eine gewollte Reproduktion. 

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