Käse selber machen

Wenn man sich bei youtube informiert oder entsprechende Texte liest, so stellt man sehr schnell fest, dass es eine Vielzahl von z.B. Temperaturangaben gibt, an welchem Punkt das Laab einzuführen ist. U.a. fand ich 43 °,37°, 36°, 32°, 27°. Zudem noch eine Vielzahl unterschiedlicher Zeiträume und Vorgehensweisen.
Warum was, wann und wie dann passiert findet man allerdings nicht.
Nur den Hinweis, dass alles sehr akribisch einzuhalten ist.!?????
Für die aktuelle Fertigung habe ich folgende Punkte realisiert:

2 Käse mit 43° und quasi das gleichzeitige Einführen von Kultur und Laab (jeweils zusätzlich einen Joghurt). Hier setzte sich dann die Käsemasse als Klumpen in der Molke ab.

2 Käse mit 43° und das Einführen von Kultur und Laab im Abstand von 1 h (jeweils zusätzlich einen Esslöffel griech. Joghurt). Zum Schluß jeweils 500 ml heißes Wasser zum Ersetzen der Molke. Dadurch wird die Käsemasse erwärmt (gebrannt).

2 Käse mit 37° und das Einführen der Kultur und Laab relativ zeitnah (jeweils zusätzlich einen Esslöffel griech. Joghurt). Danach 1 Stunde, wie üblich gewartet bis die Milch dickgelegt wurde. (Hatte den Eindruck, dass hier relativ viel Käsemasse in die Formen gefüllt werden konnte.)

2 Käse mt 37° und das Einführen der Kultur und Laab im Abstand von 1 Stunde (relativ große Menge Kulturpulver und kein Joghurt).

Die Pressung erfolgte mit ca. 1kg (viele pressen mit deutlich höheren Gewichten: z.B. 10 -20 kg).
Das Salzbad min.4 Stunden.


In ca. 4 Wochen werden wir dann mal sehen, wie das Ergebnis wird.
Auch nach ca. 80 gefertigten Käsen (= 400 l Milch), ist es immer noch ein großes Rätsel, was das Ergebnis sein wird. Welches die wichtigsten Wirkfaktoren sind. Aber da findet man keine Erklärungen. Die Varianz der Angaben (Temperaturen, Zeiten) scheint sehr groß zu sein.

Heizungsgesetz …. auf ein Neues

Es ist unglaublich wie wenig informativ und mit grundlegender Sachlichkeit über zu lösende Probleme noch berichtet wird. Wenn das so weiter geht, dann werden wir wohl den Boden (die Basis der Sachlichkeit) verlieren. Ob es die Presse oder die Politik ist, keiner beschäftigt sich mehr mit den Tatsachen, aber jeder hat eine Meinung (egal ob diese stimmt – nur laut genug muss sie sein) und tut sie kund.

Hier mal ein Beispiel: Wer hat dieses Gesetz verfasst und erlassen?

Heizungsverbot

Die vierte Gewalt = Presse und Medien – Wo führt das nur hin?

Die vierte Gewalt schlägt immer heftiger zu!

Es geht in Deutschland in der öffentlichen Diskussion nicht mehr um Information, Vergleichen, Einordnen, sondern fast ausschließlich um Diskreditieren und das Setzen von sogenannten Narrativen z.B. zögerlich, führungsschwach, Verbotspartei ….

Vorschläge wie es besser zu machen ist und nicht alles beim Alten zu bleiben hat, finden sich hingegen selten. (Ist ja auch mühsam und bedarf der eigenen Überlegung / Meinung).

Manchmal wünsche ich mir die sog. TV-Diskussionrunden nur noch einmal im Monat. (Spart Geld und braucht weniger Moderatoren / Journalisten)..

Ein Beispiel: Da wird von der Bauministerien gezeigt, dass ältere Gebäude sehr wohl mit der Wärmepumpen zu heizen sind. Kein Problem die Räume auf 21 -23 Grad zu temperieren!

In der Presse (BILD 25.3.23) bemüssigt man sich dann dies zu diskreditieren, dass es unakzeptabl ist, den Raum nicht auf 26 Grad zu heizen und führt die Politiker Michael Kruse (FDP) und Martin Huber (CSU) an, die dies fordern. Damit soll gezeigt werden, dass der Wärmepumpenweg nicht der richtige ist. (Was denn um den Verbrauch der fossilen Energien zu reduzieren).

Hauptsache: Die Menschen die viel Energie verbrauchen zahlen in Zukunft ihre Rechnung wieder vollständig selber.

Buchtipp: Richard David Precht, Harald Welzer Die vierte Gewalt Frankfurt 2022