Käseproduktion wieder aufgenommen

Nachdem unser Nachbar bei einem anderen Bauern Milch organisieren konnte, ging es weiter mit der Produktion.
Zuerst wird die Milch auf 70 Grad erwärmt, um mögliche Keime abzutöten, denn es handelt sich ja um frische Kuhmilch mit einem hohen Fettanteil (diesen könnte man auch nach einem „Stehtag“ abnehmen und als Sahne verwenden!).
Danach bleibt der Topf stehen, bis er sich wieder auf 38 Grad abgekühlt hat (dauert Stunden, wenn man nicht nachhilft). Ist die Temperatur erreicht, kommt die Kultur (in unserem Fall Ziegenkefir -250 ml- hinzu. In der Regel wird die min. 1 Stunde Wartezeit dadurch erreicht, dass die Milch auf 32 Grad weiter abkühlen muß, um das Lab dazu zu tun. Da ich aktuell flüssiges Lab habe, benötigt man ca. 40 Tropfen für 5 Liter Milch. Anmerkung: Lab in Pulverform ist sehr schwer zu dosieren, da für 150 l Milch 1 Gramm ausreichen soll. Es wäre schön, wenn die Produzenten einen kleinen Meßlöffel beilegen. Denn mit einer Haushaltswaage kommt man nicht weiter.
Wurde das Lab zugefügt, soll die Milch ca. 30-60 Min. ruhig stehen, bis der Dickungsprozeß fertig ist. Dann wird mit einem langen Messer die Masse langsam in alle Richtung geschnitten. Molke tritt sichtbar aus.
Nun kann man mit einer kleinen Harfe (zahlreiche kleine Blätter nebeneinander) die Masse weiter schneiden und dabei die Temperatur wieder erhöhen. Dadurch wird die Masse fester und körniger. Je höher die Temperatur ansteigt, desto fester wird später auch der Käse (z.B. zwischen 43 und 52 Grad habe ich ausprobiert).

Schließlich kann die körnige Masse in die Form gefüllt und leicht gepresst werden. Auf dem Foto wiurde ein Käse gefertigt, der zweimal aufgelösten Blauschimmel (gewonnen aus einem entsprechenden gekauften Käse) und einer Lage Pekanüsse.

Der nächste Käse erhält eine künstliche Haut (Coating). Dann braucht man nicht jeden Tag mit Salzwasser diesen abreiben und der Reifungsprozess findet innerhalb statt.

 

Die Zeiten ändern sich – Basteln von Masken (Mundschutz) ist angesagt!

Wär hätte das gedacht. Da riskiert man von staatlicher Seite viel. Hoffentlich kommt kein böses Erwachen! Also was kann man tun (auch als Beschäftigungstherapie)? Basteln wir doch mal einen Mundschutz aus Staubsaugerbeuteln. Laut einer Untersuchung soll er fast so gut sein, wie OP-Masken. Besser als Schals u.ä.

Schritt 1: Auslösung des Befestigungsplastik, Aufteilung der Maße (hier 4 Stück)

Schritt 2: Zerschneiden und dann die Naht nach innen drehen

Schritt 3: Rand zu den Augen mit einem doppelt klebenden Band versehen. Dient dem Einkleben des Drahtes für die Nasenklammer. Der Filter für den Motorschutz kann zusätzlich noch für den Mund-/Nasenbereich zurecht geschnitten werden.

Schritt 4: Zur Aufnahme des Gummis über die Ohren kann man Verstärkungsringe mit Leukosilk einkleben. Hier an den beiden Ecken und unten in der Mitte. (Der Draht wurde hier schon eingelegt.

Schritt 5: Fertig zur Anprobe

Nicht schön aber hilft vielleicht. Laut Virologen nur dann, wenn man schon infiziert ist und evtl. durch Niesen … andere anstecken würde. Viren die auf das eigene Gesicht treffen, werden nicht sicher abgewährt!!!

Cavaleiro

Kaum fegt der erste Herbststurm über Norddeutschland, schon erwacht der Wunsch, wieder zurück nach Portugal (nicht Air Berlin … haha) zu fliegen. Konstante Temperaturen von 22-25 Grad, Sonnenschein und kein Regen.

Der Strand von Cavaleiro.

Der Ortseingang von Cavaleiro.

Zu uns geht es links ab, nächste Teerstrasse wieder links und dann weiter.

In portugiesisch – Personen des Ortes berichten.

10.8. Quintal da Musica – Grupo Os Vocalistas

Eine toller Veranstaltungsort in Odemira. Der alte Schlachthof – stand viele Jahre leer – wurde zu einem kleinen Veranstaltungsort umgebaut. In den Sommerferien gibt es dort am Donnerstag (quinta) Livemusik. Der Eintritt ist kostenlos. Touristen / Ausländer sind nur selten vor Ort.

Ein kleiner Eindruck von der Gruppe: